A-Capella-Titel siegt beim KultMusic Wettbewerb

Foto: Wettbewerbsgewinner Jakob Rendenbach (vorne) mit den Jurymitgliedern Christa Schulte, Thomas Mohr und Dr. Rolf Wichert (v.l.).

Mit dem bislang unveröffentlichten Text der Kölner Band Wise Guys hatte KultCrossing Schülerinnen und Schüler zum Wettbewerb „KultMusic“ eingeladen. Die Teilnehmer sollten den Text vertonen, und der Sieger steht nun fest.

„Die Resonanz auf unseren ersten KultMusic-Wettbewerb hat uns sehr beeindruckt - was die Teilnehmerzahl, vor allem aber was die Qualität der Beiträge betrifft“, sagt Christa Schulte, Jurymitglied und ehrenamtliche Geschäftsführerin von KultCrossing.

Von einem „Niveau, das uns überzeugt und mit großer Bewunderung erfüllt", sprach die Jury, neben Schulte bestehend aus dem KultCrossing Musiker Georg Brinkmann (Klarinettist, Kletzmermusiker und Musiktherapeut) sowie den Musiklehrern Dr. Rolf Wichert und Thomas Mohr des Städtischen Gymnasiums Kreuzgasse.

Der vorgegebene, bislang unveröffentlichte Text „Gegen Gewalt" ruft zu mehr Zivilcourage auf und stammt aus der Feder der Kölner Band Wise Guys, die KultCrossing bei diesem Projekt unterstützte.

 

 

 

 

Die Gewinner:
1. Platz: Jakob Rendenbach
2. Platz: Natasha Pisarenko
3. Platz: Johannes Hartmuth

Der erste Platz, ein Konzertbesuch bei den Wise Guys mit Besuch beim Soundcheck und Meet & Greet, ging an Jakob Rendenbach aus Konz bei Trier, der den Text in ein A-Capella-Stück umsetzte. „Die A-Capella-Audioversion stellt das kompletteste Arrangement in der Umsetzung des Textes in Musik dar. Kreativität und musikalisches Können gehen eine glaubwürdige Symbiose ein", lobte die Jury den professionellen Beitrag.

Eine Version mit Gesang und Klavier lieferte die Zweitplatzierte Natasha Pisarenko aus Rostow-am-Don (Russland), die ein Wise Guys-Konzert in Berlin besuchen darf. Hier beeindruckte die Jury besonders die einfühlsame Interpretation der Textaussage: „Beim Anhören fühlt man sich inmitten der täglichen Meldungen von Übergriffen, die Musik transportiert das Gefühl von Hilflosigkeit und selbstzerstörerischer Gewalt. Und trotzdem ist ihr Lied ein aufrührender Appell, endlich zusammenzustehen und zu zeigen, auf welcher Seite man wirklich steht."

Der dritte Platz, ebenfalls ein Konzertbesuch bei den Wise Guys, ging an den erst dreizehnjährigen Johannes Hartmuth aus Leipzig, der eine fünfstimmige Partitur für einen gemischten Chor einreichte. „Eingängige Melodie, sprachlich melodische Führung - eine gelungene Synthese", so das Urteil der Experten über das Werk des jungen Komponisten.

Den Siegertitel von Jakob Rendenbach kann man sich hier anhören.


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