Schulvorführung des Dokumentarfilms „Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“ im Kölner Filmpalast

Am 09. Mai 2022 zeigt der Kölner Filmpalast den Dokumentarfilm „Walter Kaufmann welch ein Leben!“.

Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ nehmen Karin Kaper und Dirk Szuszies in ihrem neuen Werk das Publikum mit auf eine packende und faszinierende Weltreise mit dem charismatischen Protagonisten Walter Kaufmann, der ohne Kommentar authentisch und sehr persönlich von seinem Leben berichtet. Der Film ist ein Zeitzeugnis, das die SchülerInnen emotional teilnehmen lässt am Schicksal des Holocaust-Überlebenden. Interessenten können bereits jetzt Plätze reservieren!


 ­„WALTER KAUFMANN - WELCH EIN LEBEN!"

Ein Jahrhundertleben in 100 Minuten
Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Schulvorführung:

Montag, 09. Mai 2022, 10.00 Uhr
Einführung durch Regisseur + anschl. Filmgespräch
(Gesamtdauer ca. 2,5 Stunden)

Bei großer Nachfrage ist eine weitere zeitversetzte Schulvorführung möglich

Zielgruppe: SchülerInnen aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 9
 
Ort: Cineplex Filmpalast, Hohenzollernring 22, 50672 Köln
 
Karten: 5 €/SchülerIn, Lehrpersonen frei
Anmeldung per Email an koeln@cineplex.de
(unter Angabe von Schule, Personenzahl, Jahrgangsstufe und Ansprechpartner mit Telefonnummer)

In Zusammenarbeit mit KultCrossing gGmbH.
Unter der Schirmherrschaft und gefördert von der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW.

Inhalt: Der Film beleuchtet das Leben des jüdischen Schriftstellers Walter Kaufmann, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden und der selbst durch den Kindertransport nach England gerettet wurde. Romanautor, Seemann, Korrespondent und politischer Aktivist: Im Leben des in Berlin geborenen und am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich immer die Erinnerungen an das Elend des antisemitischen Hasses wider. Er war ein Mann, der die Welt begreifen, beschreiben, verändern wollte. Nach langen Jahren des Exils in Australien entschied er sich bewusst 1956 für ein Leben in der DDR. Dank seines australischen Passes, den er zeit seines Lebens behielt, bereiste er als wahrer Kosmopolit die ganze Welt.

Die Dokumentation folgt seinen wesentlichen Lebenslinien: den katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus, der Bürgerrechtsbewegung in den USA, dem Prozess gegen Angela Davis, der Revolution in Kuba, den Atombombenabwürfen in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, dem Zusammenbruch der DDR. Alles Themen, die uns bis heute beschäftigen. Im Film wird auf imponierende Weise deutlich, wie Walter Kaufmann bis zu seinem letzten Atemzug gegen den erschreckenden Rechtsruck sowie zunehmenden Antisemitismus unserer Tage kämpfte. Es ist tröstlich, dass als Vermächtnis dieses großen Zeitzeugen nicht nur seine Bücher, sondern auch der Dokumentarfilm bleiben werden.

Gefördert von:
321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, der FFA und der Löwenstein/Losten Stiftung

Projektträger: Internationales Auschwitz Komitee

Infos, Termine und Filmtrailer: www.walterkaufmannfilm.de


Weitere Schulvorführungen in Kinos in NRW im Mai oder nach den Sommerferien können nach Absprache organisiert werden.


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