„.mov" - Aus- und Fortbildung „Filmanalyse“

Aufgrund der regen Nachfrage von Lehrkräften bietet KultCrossing auf Basis des diesjährigen .mov Kurzfilmprogramms nun das Thema „Filmanalyse“ für die Lehrer-Fortbildung und Referendars-Ausbildung an.
Die bisherigen Kurzfilmfeste für Schüler haben gezeigt, dass Lehrpersonen sehr an der adäquaten, schulgerechten Behandlung von Kurzfilmen interessiert sind. Viele Pädagogen würden das Thema gern im Unterricht aufgreifen und wünschen sich professionelle Aus- und Fortbildung zur Filmanalyse im Bezug auf die von KultCrossing ausgewählten Kurzfilme. Aus diesem Grund hat KultCrossing in Zusammenarbeit mit Profis aus Filmregie und -produktion ein entsprechendes Angebot für die Lehrerfortbildung und der Referendars-Ausbildung entwickelt.

Da sich im Speziellen Kurzfilme aufgrund ihres Formates und der komprimierten Erzählform besonders gut für den Einsatz im Unterricht eignen, wurden die bereits beim Kurzfilmfest gezeigten Filme zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Hierbei werden die Lehrpersonen und Referendare von Professionals aus der Filmbranche begleitet. Für KultCrossing ist diese neue Aktivität eine konsequente Fortführung des Engagements für die Einbindung des Genres Kurzfilm im Unterricht.

Zum Hintergrund: Das Kurzfilmfest „.mov“ wurde von KultCrossing 2008 als Filmbildungsreihe für Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel ins Leben gerufen, das Genre des Kurzfilms populärer zu machen und es als unterrichtstaugliches Format zu etablieren. KultCrossing sieht in der Einbindung dieses Formats in den schulischen Rahmen eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichtsstoffs, die auf die Lebenswirklichkeit der Schüler Bezug nimmt.

Durch die Einbeziehung erfahrener Partner wie Wagenaar Projekt- und Medienkontor aus Emden und KurzFilmFreunde Köln e.V., gewährleistet KultCrossing eine hohe Qualität der gezeigten Beiträge. Die ehrenamtliche Geschäftsführerin von KultCrossing Christa Schulte, die hauptberuflich als Gymnasiallehrerin arbeitet, hat gemeinsam mit den Partnern ein Programm zusammengestellt, das besonders auf das Zielpublikum der Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe bis einschließlich Oberstufe zugeschnitten ist.
In diesem Jahr stand bei „.mov“ Zwischenmenschliches im Blickpunkt. Während sich die Regisseurin Bogdana Vera Lorenz in ihrem Film „Heimspiel“ mit einer brisanten Schüler-Lehrer-Begegnung und gesellschaftlichen Regeln auseinandersetzt, beleuchtet Marc Brummund in seinem Film „Land gewinnen“ die Eltern-Kind-Beziehung. Andere Filmschaffende wiederum stellen klassische Liebesbeziehungen oder Konflikte in den Fokus. Zur Vertiefung der Filminhalte berichteten Regisseure und Drehbuchautoren ausgewählter Filme von ihrer Arbeit.

Termin: 12. oder 13. Juli 2010
Ort: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln 
Programm: siehe Programmkarte unter Veranstaltungen
Eintritt: 2,00 Euro (pro SchülerIn), Lehrpersonen frei

Presseberichte zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Seite unter Medienpräsenz.


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