Preisvergabe „Movy" beim KultCrossing Kurzfilmfest „.mov 2012"

KultCrossing präsentierte zum fünften Mal das Kurzfilmfest für SchülerInnen „.mov“ und vergab den „Movy 2012“ für den besten Kurzfilm an „I have a boat“.

Das gemeinnützige Bildungsunternehmen KultCrossing veranstaltete am 04.und 05. Juli 2012 zum fünften Mal ein cineastisches Spektakel, bei dem sich alles um Kurzfilme drehte. „.mov“ bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, aktuelle Kurzfilme zu verfolgen und mit jungen Filmemachern ins Gespräch zu kommen.

Neben dem Filmprogramm war der Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung die Verleihung des „Movy 2012“. Der beste Kurzfilm wurde von einer Schülerjury vorab ermittelt und am zweiten Tag den Kurzfilmfestes feierlich mit einer Laudatio geehrt. Bei einem Angebot von überaus sehenswerten Beiträgen, die unter dem Titel „Beziehungsweise bzw. Beziehungswaise“ dabei waren, fiel die Wahl gar nicht so leicht. Die Schülerjury hat sich letztlich für den 15-Minüter von Nathan Nill „I have a boat“ entschieden, der Studentenfilm eines Teams des Master-Studiengangs Film der Hamburg Media School zur Frage: Wie soll der Protagonist Piet eine Partnerin auf seiner Arbeitsstelle finden, wenn er mit zwei Seebären auf einem Krabbenkutter jobbt? Der Produzent des Films, Mathieu Miville, nahm den Preis stellvertretend für das Filmteam entgegen. Verbunden ist der „Movy 2012“ mit einem Preisgeld in Höhe von 500,- Euro, das der Unterstützer des Kurzfilmfestes Unitymedia NRW GmbH stiftete.

Weitere Semester– wie Abschlussfilme fesselten das jugendliche Publikum. Dabei drehte sich das thematische Beziehungskarussell um alle Altersstufen. Mal stand mit Mirko ein 10-Jähriger auf der Suche nach neuen Freunden im Mittelpunkt, mal mit Martha und Karl zwei ältere, eigenwillige Singles, die sich rührend näher kommen. Andere Beiträge karikieren moderne Umgangsformen im Netz oder beleuchten witzig und niveauvoll, aber auch total schräg Beziehungen im oft skurrilen Alltag. Der preisgekrönte 24-Minüter „Raju“ von Max Zähle steht für den zweiten Namen im Titel des Kurzfilmfestes „Beziehungswaise“. Einfühlsam und eindringlich nimmt er sich des Themas Auslandadoption in Indien an und deckt dabei die Beziehungen hinter den Kulissen und einen Skandal auf.

„Die Abschlussfilme der jungen Filmemacher und die Gespräche mit Filmschaffenden ermöglichen den Jugendlichen spannende Einblicke in diese Welt, in Studiengänge und Berufe der Branche. So kommen sie neben dem Schulalltag mit den Machern selbst und der Praxis in Berührung“, so Christa Schulte, ehrenamtliche Geschäftsführerin von KultCrossing, die 2008 „.mov“ als Filmbildungsreihe für Schülerinnen und Schüler ins Leben gerufen hat, um das Genre des Kurzfilms populärer zu machen und als unterrichtstaugliches Format zu etablieren.

Fotos vom diesjährigen Kurzfilmfest finden Sie in der Bildergalerie.


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